Eltern setzen Schulcontainer durch von Christof Ramser — az

az-1.4.2016

Auf dem Parkplatz werden künftig Schulcontainer stehen.

Mangelnder Schulraum bleibt das Dauerthema in der Wachstumsgemeinde Riedholz. Um die Platznot zu lindern, werden auf das kommende Schuljahr hin Container aufgestellt.

Der Bauplatz ist stark nachgefragt. Zuzüger in Einfamilienhäusern bescherten Riedholz einen starken Wachstumsschub. Unter den neuen Bewohnern sind viele Kinder. Allein dieses Schuljahr kamen 22 Riedholzer auf die Welt. Eigentlich eine positive Entwicklung. Doch die Schule, die stets mehr Raum einnimmt, stösst an ihre Kapazitätsgrenzen.

Der aktive Elternrat drängte darauf, subito neue Container anzuschaffen. Eine dringliche Motion an der Gemeindeversammlung im Dezember wurde gutgeheissen, damit für 200 000 Franken zusätzlicher Schulraum bereits auf Beginn des kommenden Schuljahres steht. Zusätzlich verknurrten sie den Gemeinderat, die Motion bereits diesen Frühling und nicht erst im Sommer zu beantworten. Am Donnerstagabend informierte der Rat nun 83 Stimmberechtigte in der Turnhalle, wie die Platznot gemildert werden soll.

Container statt Parkplätze

Den Riedholzern gefiel, was sie hörten. Im August werden über der Zivilschutzanlage ALST nebeneinander zwei Container aufgebaut sein. 24 Schüler werden darin Platz finden, dazu kommen Garderoben und Toiletten. Vizegemeindepräsident Marcel Eheim (CVP) erklärte, warum der Rat den Standort auf dem Parkplatz über der Armeeanlage der zweistöckigen Variante auf dem Kiesplatz vorzieht.

Er ist vor allem günstiger: Gerechnet wird mit 245 000 Franken statt 291 000 Franken. Das zum budgetierten Betrag zusätzliche Geld hat der Gemeinderat in eigener Finanzkompetenz ausgelöst. Die Minderkosten resultieren vor allem aus den Fundamenten, die nicht gebaut werden müssen und den günstigeren Wasser- und Stromanschlüssen. Die Leitungen der unter der Parkplätzen liegenden Armeeliegestelle können angezapft werden. Auch lärmtechnisch seien nebeneinanderliegende Container besser als aufeinandergestapelte. «Zudem sind die Container auf dem Parkplatz am wenigsten im Weg», so Eheim. In fünf Jahren sollen sie für rund 50 000 Franken verkauft werden.

Gemeindepräsidentin Jasmine Huber (FDP) hofft aber, dass die Kosten nicht ganz so hoch ausfallen, etwa durch die Anschaffung von Occasionscontainern.

Für den motorisierten Verkehr wird der Parkplatz gesperrt. «Da wird es prekär mit den Platzverhältnissen», sagte Huber. Bei grösseren Anlässen könne der Parkplatz jedoch geöffnet werden.

Prognose zeigt nach oben

Michael Järmann, im Gemeinderat für die Bildung zuständig, lieferte Zahlen zur Riedholzer Schülerentwicklung. Die Investition dränge sich auf. Bereits auf das übernächste Schuljahr wird die Anzahl Kindergärteler und Primarschüler von derzeit 176 auf 201 steigen. Noch im Schuljahr 2011/12 zählte man 148 Kinder.

Nach 2017 gehen die Zahlen zwar etwas zurück, bleiben aber höher als sie im Moment sind. Allfällige Zu- und Wegzüge sind nicht eingerechnet. «Das wird sich um plus/minus 5 Kinder bewegen», sagte Järmann.

«Wir stehen hinter diesem Projekt», sagte Jasmine Huber. «Und ich hoffe, wir bekommen nun etwas Ruhe für die Schulraumplanung.»

Sprich, für eine dauerhafte Lösung. Damit verknüpft sind die Pläne für eine neue Turnhalle und die Überbauung mit Mehrfamilienhäusern auf der Zentrumsbrache bei den Weihern. Bevor das Gelände an einen Investor verkauft und damit das Geld für die Turnhalle generiert werden kann, muss laut Huber ein kantonaler Untersuchungsbericht zur Bodenbeschaffenheit abgewartet werden. Dieser könne jederzeit eintreffen. Bevor man keine Gewissheit über den Untergrund hat, sind die Pläne blockiert.

Markus Moll vom Elternrat dankte dem Gemeinderat für die rasch herbeigeführte Containerlösung. Und Gemeindepräsidentin Huber versprach, künftig an jeder Gemeindeversammlung transparent über die Schulraumplanung zu informieren.

Reichen die Schülerzahlen nicht, muss Riedholz Flexibilität zeigen, von Urs Byland — az

AZ – 22.3.2016

Statt Container könnte ein 2. Stockwerk auf dem Schulhaus neuen Schulraum bringen.

Der knappe Schulraum in Riedholz ist schon länger ein Problem, nun will die Gemeinde einen Antrag stellen, um aus dem GSU Zwecksverband auszutreten.

Die viel beschworene Angst, ganze Rieholzer Primarklassen gehen in Nachbardörfern zur Schule, ist unbegründet.

«Eines der wichtigsten Kriterien in der Gemeinsamen Schule Unterleberberg ist das, dass die Kinder in ihrem Dorf die Primarschule besuchen können», sagte Gesamtschulleiter Stefan Liechti an der Kropfleereten im Gemeinderat. Daniel Eggimann vom Volksschulamt fügte an: «Wir sehen immer wieder, dass die Schule im Dorf etwas ganz Besonderes ist, das unbedingt angestrebt werden soll. Hier entwickelt sich durch die Nähe aller Beteiligten meistens etwas ganz Spezielles.»

Eine Aussprache wurde nötig, weil laut Gemeindepräsidentin Jasmine Huber zu viele Fragen ungeklärt seien. Wer hat welche Kompetenzen, was ist ein Zweckverband, wer veranlasst Schulraumplanung, seien solche Fragen. Und: «Wir haben seit längerer Zeit Differenzen mit der Gemeinsamen Schule Unterleberberg.»

Hinzu kommt, dass der Gemeinderat an der letzten Budgetgemeindeversammlung vom Souverän überrumpelt wurde. Dieser forderte nicht nur eine Rückstellung von Geldern für zusätzlichen Schulraum. Der Gemeinderat hatte sich für Containers stark gemacht. Der Souverän forderte die sofortige Anschaffung der Container auf das kommende Schuljahr hin. Bereits Ende März findet die geforderte ausserordentliche Gemeindeversammlung statt, an der der Gemeinderat über seine Bemühungen informieren muss.

Schulleitung entscheidet

Stefan Liechti sagte, dass er nicht Klassen innerhalb der vier Schulstandorten Flumenthal, Günsberg, Hubersdorf und Riedholz verschieben wolle. Er sagte aber auch, dass er Flexibilität brauche, um einzelne Kinder in andere Dörfer zur Schule schicken zu können, wenn die Schülerzahlen nicht reichen, um eine Klasse führen zu können. Die Kinder würden während der ganzen Primarschulzeit in der gleichen Klasse die Schule besuchen.

Eine solche Massnahme stünde aber am Ende und nicht am Anfang der Überlegungen. Unterstützung erhielt er von Ersatzgemeinderätin Lisa Lamanna Merkt. Sie ärgere sich, wenn Riedholzer Eltern ihre Kinder in der Dorfschule sehen wollen, und gleichzeitig besuchen die Kinder vom Dorfteil Niederwil die Flumenthaler Schule. Und Unterstützung erhielt Liechti von Andrea Kronenberg, Volksschulamt: «Das Gesetz besagt, Kinder gehen zur Schule, wo der Schulträger ist. Die Organisation ist Aufgabe der Schulleitung.»

Riedholz liebäugle gar mit einem Austritt aus der GSU wegen der vorgenannten Problematik, so Huber. «Das würde sicher teurer für Riedholz werden», habe er ausgerechnet, so Liechti. «Und wäre die Begründung, Kinder dürfen nicht im Nachbardorf zur Schule gehen, ausreichend, um beim Regierungsrat bestehen zu können?», fragte Daniel Eggimann. Der Regierungsrat entscheidet eine Anfrage für einen Austritt aus einem Zweckverband.

Zu wenig Schulraum

Eines zeigte der Runde Tisch: Riedholz hat ein grosses Problem wegen mangelndem Schulraum. «Riedholz explodiert, aber hier herrscht nach wie vor das Gefühl, es reiche mit dem Schulraum», bringt es Silvia Petiti, Präsidentin des GSU-Vorstandes auf den Punkt. Die Veränderungen der Schule in den letzten Jahren hätten den Raumbedarf erhöht.

Stefan Liechti erwähnte Frühfranzösisch und -englisch, Teamteaching Spezielle Förderung, Logopädie, Informatikunterricht, Klassenhalbierung, Deutsch als Zweitsprache. «Es stellt sich gar die Frage, kann die Primarschule Riedholz die Bedürfnisse einer modernen Schule abdecken.»

Am Runden Tisch wechselte der Schwarze Peter in Sachen Schulraumplanung hin und her. Anwesend waren Reto Bähler, Amt für Gemeinden, sowie Peter Platzer, Rechtsberater der Gemeinde. Sie erläuterten den Sinn eines Zweckverbandes, etwa dass die Mitgliedsgemeinde mit dem Beitritt Rechte abgibt. Sie erklärten die Statuten, in denen der Passus zu den Schulanlagen eindeutig besagt: Die Verbandsgemeinden stellen dem Zweckverband die Schulanlagen zur Verfügung.

Wenn die Gemeinde diese Aufgabe nicht löst, müsse die Schule umdisponieren und sich überlegen, wo die überzähligen Kinder in die Schule gehen können. In dem Sinne war die Budgetgemeindeversammlung ein Lehrplätz für einen zögerlichen Gemeinderat.

Der Souverän hat gemerkt, dass Riedholz jetzt Schulraum braucht, nicht erst in fünf Jahren. Dass die Lösung mit den Containern nicht die beste sei, sagte der Gesamtschulleiter auch noch. Riedholz hätte eigentlich die Möglichkeit, auf dem Anbau beim Schulhaus ein weiteres Stockwerk zu bauen. «Ich würde eine permanente Lösung bevorzugen.»

Schulraumsituation. Ergebnis der Gemeindeversammlung

Der Elternrat bedankt sich bei allen Einwohnern die uns an und um die Gemeindeversammlung in unserem Anliegen unterstützt haben, dass die Riedhölzler Kinder in Riedholz zur Schule gehen können. Die Übergangslösung mit Containern ist gesichert.

Der Gemeinderat hat nun Zeit die Lösungen für die generelle Schulzimmer Knappheit zu erarbeiten. Hier müssen wir Eltern und interessierte Bürger dran bleiben, dass auch dieser Schritt zeitnah gemacht wird.

Der Zeitungsartikel in der AZ für alle die ihn noch nicht gesehen haben:

Die Gemeindeversammlung macht dem Gemeinderat Riedholz mit einer dringlichen Motion bei Schulraumplanung Beine. von Christof Ramser

Die Voten aus den Stuhlreihen in der Turnhalle wollten kein Ende mehr nehmen. Unablässig drängte ein Grossteil der 150 Besucher der Gemeindeversammlung Riedholz darauf, bereits ab nächstem Sommer neue Unterrichtsräume für die rasant wachsende Schülerschar bereit zu stellen. Irgendwann musste Gemeindepräsidentin Jasmine Huber (FDP) den Redeschwall der besorgten Eltern unterbinden. Die Botschaft war angekommen. «Wir wollen nicht, dass Schulkassen ausgelagert werden», sagte Markus Moll vom Elternrat Riedholz.

Der Elternrat hatte kurz vor der Gemeindeversammlung eine dringliche Motion eingereicht. Darin wird die Gemeinde aufgefordert, bereits nächstes Jahr 200 000 Franken in Schulcontainer zu investieren. Eigentlich wollte der Gemeinderat die Investition innerhalb der kommenden fünf Jahre auslösen. 

Viel zu spät, fand eine überwiegende Mehrheit und stufte die Motion als dringlich ein. «5 vor 12 ist längst vorbei», sagte Moll. «Erschrocken» bis «erschüttert» zeigten sich Anwesende, dass der Gemeinderat angesichts der stark steigenden Schülerzahlen nicht schon längst gehandelt habe und das Problem verzögere. Unter Applaus forderte Moll: «Die Container stehen ab nächstem Jahr!». Eine Schule gehöre ins Dorf. Viele Eltern pflichteten bei: Die Riedholzer Primarschüler sollen nicht in ein anderes Dorf zur Schule müssen.

Niemand hat Schulraum übrig

Gemeinderat Marcel Eheim (CVP) fand es zumutbar, wenn eine Sechstklässlerin aus Riedholz nach Hubersdorf in die Schule gehe. Nicht zumutbar sei dies bei einem Kindergärteler. Eheim rief die angespannte Finanzlage in Erinnerung und warnte, dass sich die Kosten für den Schulraum langfristig auf den Steuerfuss niederschlagen könnten, worauf sich ein Besucher der Versammlung zu einem Buh-Ruf hinreissen liess. Ausfällig wurde sonst niemand, trotz des aufgestauten Frusts.

Gemeindepräsidentin Huber sagte, dass der Schulverband Unterer Leberberg am Ende die Frage beantworten müsse, wo die Kinder zur Schule gehen. Ausserdem sei es gerade ein Zweck des Verbandes, dass die beteiligten Gemeinden einander bei knappem Schulraum unter die Arme greifen sollen. Doch nun hätte keine Gemeinde Schulraum übrig. 

Die Versammlung entschied zudem:

Die Gemeindeversammlung Riedholz erhöhte die Hundesteuer auf 90 Franken. Zusammen mit den 40 Franken, die an den Kanton fliessen, beträgt die Steuer nun 140 Franken. Sie änderte das Abfallreglement, so dass Grüngut und Speisereste künftig in die Kompogasanlage nach Utzenstorf transportiert werden können. Die Grünabfuhr wird nur noch alle zwei Wochen durchgeführt. Sonderabfälle werden nicht mehr von der Gemeinde gesammelt, sondern müssen im Laden zurückgegeben werden. Schliesslich ist der Beitritt zum Zweckverband der Abwasserregion Solothurn-Emme, wo das Abwasser aus Riedholz nun hinfliesst, auch rechtlich vollzogen. Die alte Abwasserreinigungsanlage wird ausgepumpt und gereinigt.

 

«Die Eltern sind das Problem»

Eltern aus dem Ortsteil Niederwil schilderten ihre Situation, wo die Kinder in einem anderen Dorf den Unterricht besuchen. «Für die Kinder spielt das keine Rolle. Wichtig ist, dass die Klassen bis zum Übertritt zusammenbleiben», sagte Agnes Mühlemann. Daniel Uebelhart ergänzte: «Wir hatten zu Beginn auch Bedenken, doch der Schulweg stelle überhaupt kein Problem dar. «Wenn überhaupt, ist es ein Problem der Eltern.»

Damit die Forderung nach dem Container nicht unter das Eis gerät, pochten einige auf eine ausserordentliche Gemeindeversammlung kommenden März. Ansonsten hätte der Gemeinderat die dringliche Motion erst an der ordentlichen Versammlung im Juni beantworten können. Nun, die Versammlung wird nicht nötig sein. «Wir brauchen jetzt eine Notlösung», postulierte Peter Kohler, und so wurde unter anhaltendem Applaus der Antrag von Patrick Tillein angenommen, den Kredit für die Container nicht innerhalb von fünf Jahren auszulösen, sondern die Container auf Beginn des kommenden Schuljahres bereit zu stellen. Damit ist die dringliche Motion hinfällig. Dringlich bleibt aber weiterhin Schulraumproblem, berichtete Primarlehrerin Cécile Järmann aus der Praxis. Räume seien zu klein, es gebe keine angemessenen Bibliotheks- und Musikräume. «Wir strecken uns nach der Decke.»

Budget im Plus

Positiv sieht im nächsten Jahr die Finanzlage von Riedholz aus. Das Budget liegt im Plus und der Steuerfuss wird bei 115 Prozentpunkten belassen. Danach werden rote Zahlen prognostiziert. Doch einen höheren Steuersatz befürchtete am Montagabend im kinderreichen Dorf sowieso kaum jemand. Das Wohl der Kinder stand darüber.

(az)

Aufruf zur Teilnahme an der Gemeindeversammlung vom 7.12.2015

Der Elternrat von Riedholz ruft alle Eltern mit Schulpflichtigen Kindern, sowie die Einwohner von Riedholz, welchen es wichtig ist, dass unsere Riedhölzler Kinder im Riedholz zur Schule gehen können, auf an der nächsten Gemeindeversammlung vom 7.12.2015 teilzunehmen.

Worum geht es:

  • Riedholz hat aktuell zu viele Schüler und dadurch bereits 3 Kindergarten Klassen. Die Kinder des „grossen“ Kindergartens kommen im August 2016 in die erste Klasse. Die Klasse wird mehr als 30 Schüler gross sein, was nicht vertretbar ist. Deshalb werden zwei erste Klassen gebildet. Die weiteren Jahrgänge sind ähnlich gross und das Problem wird sich wiederholen.
  • Der Aktuell verfügbare Schulraum in Riedholz reicht nicht aus diese zwei Klassen aufzunehmen. Die Auslagerung von einzelnen Kindern oder Klassen in andere Gemeinden wird die Folge sein.
  • Der Elternrat ist seit bereits 2 Jahren mit der GSU, Schule Riedholz sowie der Gemeinde in Kontakt um eine Lösung für dieses Problem zu erarbeiten.
  • Der Antrag einer temporären Containerlösung zur Überbrückung der Zeit welche benötigt wird eine permanente Zukunftsorientierte Lösung zu erarbeiten z.B. Aufstockung des Schulhaus Anbaus, wurde im Gemeinderat abgelehnt und nicht behandelt.
  • Es wurde lediglich eine Budgetposition von ca. 200`000 CHF in das Budget aufgenommen.
  • Der Elternrat wird deshalb eine dringliche Motion einreichen damit diese Budgetposition zur Ausführung kommt und die dringend benötigten Container beschafft werden.

Unsere Argumente sind:

  • Sollte es zu einer Auslagerung von Klassen oder einzelner Kinder kommen, nimmt die Attraktivität für Riedholz ab, wenn Eltern nicht wissen, wohin ihr Kind in die Schule gehen wird.
  • Für die Eltern mit mehreren Kindern wird es umständlicher, wenn ein Kind nach Flumenthal und sein Geschwister in Riedholz zur Schule gehen muss.
  • Der Bezug zum Dorf und zu dessen Kultur gehen für diese Kinder verloren.

Welche Kinder müssen in eine andere Gemeinde?

    • -Schwierigkeit bei 5.6. KL: sie stehen vor dem Übertritt, sind deshalb sehr belastet und brauchen emotionale Sicherheit und eine vertraute Umgebung
    • -Schwierigkeit bei 1.2. KL: sie machen bereits jetzt Pause mit den Primarschulkindern, um sich an die Schule zu gewöhnen. Nun müssen ein paar Kinder in ein anderes Dorf, dies führt zu einer Verunsicherung. Das nun im Kindergarten aufgebaute Selbstbewusstsein geht wieder verloren.
  • Endlich hat man den Kindergarten neben das Schulhaus gebaut und alle Stufen sind vereint und nun will man diese wieder auseinander nehmen?

Schulräume:

  • Die Schule hat sich verändert. Die Kinder heute brauchen viel mehr Bewegung und durch die neuen Unterrichtsformen, die Integration und den Fremdsprachenunterricht braucht es mehr Schulräume als früher.
  • Riedholz erfüllt momentan nur die Minimalziele bei der baulichen Infrastruktur. In kleinen Schulzimmern grosse Klassen mit 25-30 SchülerInnen zu führen wird schwierig und wirkt sich auf die Lernfähigkeit der Schüler und somit ihrer Zukunft aus.

Transportkosten:

  • Der Transport der Kinder an den jeweiligen Schulort kostet.

 

Dafür benötigen wir Ihre Stimme an der Gemeindeversammlung!

Stehen Sie auf und vertreten Sie Ihre Meinung.

Aktuelle Information zum Thema Schulraumerweiterung in Riedholz

Der Elternrat ist seit der letzten Dorfarena aktiv an diesem Thema dran und hat mit den verschiedensten Interessengruppen den Dialog gesucht.

Der Elternrat der Schule Riedholz setzt sich für eine gute Schule im Dorf ein. Dazu gehört auch, dass unseren Kindern genügend Schulraum zur Verfügung steht.

An der Dorfarena im April wurde das Thema diskutiert, Schule, Politik und GSU waren sich einig und versprachen eine (provisorische) Lösung bis Mitte 2016. So wurde das Thema Schulraumerweiterung auch im letzten Gemeinderat am 2.11.2015 diskutiert, leider nicht mit dem erwarteten Ergebnis.   Mit grossem Erstaunen haben wir zur Kenntnis genommen, dass Teile des Gemeinderates eine vorliegende Lösung auf die lange Bank schieben wollen (siehe Zeitungsartikel).

http://www.grenchnertagblatt.ch/solothurn/lebern-bucheggberg-wasseramt/fuer-die-schule-werden-zwei-container-angeschafft-129701195

Der Elternrat ist damit nicht einverstanden und überlegt sich weitere Schritte.

Dorfarena: Unser Dorf, unsere Schule

Die Dorfarena war ein Erfolg für die Schule und den Elternrat. Über 100 Gäste hörten sich die Argumente der Gesprächsteilnehmer an und diskutierten aktiv mit. Das Resultat war das erwartete: es hat zu wenig Schulraum in Riedholz, dieser muss geschaffen werden. Bis Mitte 2016  soll eine Lösung gefunden werden. Die folgenden Variantenzeichnen sich ab: ein Provisiorium (z.B. eine Container Lösung) und als endgültige Lösung die Aufstockung des Anbaus an das Schulhaus.

Der Elternrat bedankt sich bei den zahlreich erschienen Einwohnerinnen und Einwohnern von Riedholz. Er wird sich weiter dafür einsetzen, dass die oben skizzierte Lösung weiterverfolgt wird. Wir werden hier weiter informieren.

Das Thema „Schulraum“ ist unserer Gemeinde problematisch und muss gelöst werden. Der Schulraum ist knapp und wird innerhalb der Gemeinsamen Schule Unterleberberg GSU koordiniert. Bald könnten nicht mehr alle Riedhölzer Kinder im Dorf zur Schule gehen.

  • Ist uns das bewusst?
  • Welche Schule wollen wir in unserem Dorf?
  • Welche Schule können wir uns leisten?
  • Kann uns die GSU helfen?

Unter der Leitung der bekannten Moderatorin Anita Panzer diskutieren Eltern, die Leitung der Gemeinsamen Schule Unterleberberg (GSU) und Vertreter der Gemeinde verschiedene Optionen zur zukünftigen Gestaltung des Schulraums.

Lassen Sie sich informieren, diskutieren Sie mit!

Der Elternrat der Schule Riedholz und die FDP Riedholz laden alle Einwohnerinnen und Einwohner von Riedholz-Niederwil dazu ein, sich aktiv an der Diskussion und Meinungsbildung zu beteiligen.Im Anschluss an die Veranstaltung offeriert die FDP Riedholz einen Apéro.

Weitere Informationen zum Thema Schulraum

  • Die Anzahl angemeldeter Kinder für den Kindergarten ist erneut sehr hoch. In einer Umfrage im März wurde den Eltern verschiedene Varianten (Zuteilung von Kindern in Kindergärten anderer Gemeinden, Aufbau eines Waldkindergartens, Eröffnung eines 3. Kindergartens im Dorf) vorgeschlagen. Der Vorstand der GSU hat über die Ergebnisse der Umfrage diskutiert; der Entscheid ist dem Elternrat nicht bekannt.
  • Wie dem Beitrag unten entnommen werden kann, ist es das 2. Mal in den letzten beiden Jahren, dass die Schülerzahlen grösser sind, als urpsprünglich angenommen. Das Problem besteht also immer noch, es wurde weder gelöst, noch wirklich angegangen.
  • Die finanzielle Situation der Gemeinde ist kritisch, wie an der letzten Gemeindeversammlung dargestellt wurde. Der Spielraum für neue Investitionen ist klein.
  • Offen ist nicht nur die kurzfristige Situation, sondern auch, wie die Schulraumplanung im Zusammenhang mit der Planung für das Attisholz Areal aussieht.
  • Die GSU hat verschiedene Optionen sehr grob ausgearbeitet, es ist dem Elternrat nicht bekannt, ob eine Gruppe bestehend aus Gemeinde und GSU an diesen Optionen arbeitet.
  • Der Elternrat ist bereit, in einer solchen Gruppe die Eltern zu vertreten und aktiv an Lösungsmöglichkeiten mitzuarbeiten.

Situation Kindergarten Schuljahr 2014/15

An einem Elternabend Anfang Februar wurden sie informiert, dass die Klasse vor allem des kleinen Kindergartens so gross ist, dass das Risiko bestand, dass nicht alle Kinder eingeschult werden könnten. Stefan Liechti, Leiter der Gesamtschule Unterleberberg (GSU) hat sie über die verschiedenen Möglichkeiten informiert (Verschiebung Einschulung um ein Jahr, Besuch eines Kindergartens in einer anderen Gemeinde, Planung eines dritten Kindergartens in Riedholz oder in einer anderen Gemeinde).

Seit Februar ist viel gelaufen, die Situation betreffend Kindergarten in Riedholz ist recht klar. Nachdem verschiedene Eltern ihre Kinder ein Jahr später einschulen werden, wird das Schuljahr 2014/15 voraussichtlich mit 2 Kindergartenklassen starten können (Stand nach Ablauf des Anmeldetermins 7.4.14). Die Klassen sind sehr gross, mit 25 und 26 Kindern werden wir gesamthaft 51 Kindergärtner im Dorf haben – eine schöne Zahl.

Die Klassengrössen bringen es mit sich, dass die Lehrkräfte mit Assistenzlektionen unterstützt werden, so dass die Qualität des Unterrichts und der Betreuung sichergestellt werden können. Die grosszügigen Räume des neuen Kindergartens werden ebenfalls dazu beitragen, dass sich die Kinder wohlfühlen werden.

Auch wenn die Klassen gross sind, so ist dies nicht nur ein Problem in Riedholz, auch andere Kindergärten der GSU haben sehr hohe Schülerzahlen und müssen mit Assistenzlektionen unterstützt werden.

Die GSU wird an ihrer Vorstandssitzung Mitte Mai definitiv entscheiden; der Elternrat rechnet jedoch nicht mit einer Änderung der jetzigen Planung; auf unserer Hompage www.elternratriedholz.ch finden Sie ein Update, sobald wir mehr wissen. Die GSU hat uns ebenfalls zugesagt, alle Eltern zu informieren.

Jahresplanung 2014

An der Februar Sitzung des Elterrats der Schule Riedholz wurden die Projekte für Jahr 2014 verabschiedet. Der Elternrat bearbeitet die folgenden Initiativen:

Schule/Schulweg/Schulergänzung

  • Schulweg zu Fuss: Können wir den Erfolg aus dem Jahr 2012 noch verbessern?
  • Lesenacht (7.11.14)
  • Unterstützung der Schule beim Schulsporttag, der Projektwoche und der Schulschlussfeier

Bildung

  • 2 Vorträge (August und November) sind geplant. Die Themen werden rechtzeitig auch auf der Homepage bekanntgebeben

Freizeit

  • Unter anderen werden die folgenden Proejekte im Elternrat bearbeitet: Familienvelotour, Ferienpass im dorf

Wir werden Sie jeweils rechtzeitig vor einem Anlass über die Homepage informieren. Falls Sie Interesse haben, am einen oder anderen Projekt mitzuarbeiten, wenden Sie sich bitte an Markus Moll oder an ein anderes Mitglied des Elternrats.